190811 TeamEM201910./11.08.19 - Etliche TVL-Athleten/innen begannen die letzte Phase der SM-Vorbereitung mit einem Start am Abendmeeting in Regensdorf. Die Leistungen waren durchzogen, was nicht zuletzt auch am starken und konstanten Gegenwind in den Sprints geschuldet war. 
Luca Flück vertrat die Schweizer Farben an der Team-EM in Bydgoszcz, bei der allerdings auch er nicht verhindern konnte, dass die Schweiz die Super League nach einmaligem Start wieder Richtung First League verlassen muss und als letztplatzierte Nation abstieg. Die Leistungen der Schweizer waren in diesen Top-Feldern allerdings bemerkenswert gut.

 

 

Abendmeeting Regensdorf

Das Abendmeeting in Regensdorf, das für die Sprinter allerdings ein Nachmittagsmeeting ist, findet sich seit Jahrzehnten im Wettkampfkalender der Mittelstreckenläufer. 

Bei perfekten Bedingungen und in einem top Feld starteten Pascal Furtwängler und Reto Ramseier über 1500m. Pascal setzte sich nach einem schnellen Start des Feldes, angeführt von zwei Pacemakern an die fünfte Position. Er wollte für einmal sich mitziehen lassen und nicht selber das Rennen gestalten. Nach 800m konnte Michael Curti das Tempo der Pacemaker nicht mitgehen, es entstand eine kleine Lücke, vielleicht der entscheidende Grund, dass nicht Bestleistungen gelaufen wurden. Nach 1000m verliess auch der zweite Pacemaker die Bahn, Pascal war in diesem Moment an zweiter Position und er schien noch absolut Herr seiner Kräfte zu sein. Bereits 200m vor dem Ziel beschleunigte Pascal deutlich, die Gegner konnten oder wollten zu diesem Zeitpunkt nicht reagieren. Sie konnten wohl nicht, denn Pascal gewann mit 2 Sekunden Vorsprung vor u.a. Luca Noti, Julien Stalhandske, Thomas Gmür, Michael Curti und mit der exzellenten Zeit von 3.45.59 Min. Klug gelaufen und zurecht dafür belohnt! Reto Ramseier fühlte sich im Vorfeld nach dem anstrengenden Citius-Wochenende (verantwortlich für die Serieneinteilung, Zeitmessung und Auswertung) weder körperlich noch mental wirklich frisch. Bereits gegen Ende der zweiten Bahnrunde schienen die Beine schwerer zu werden. Er musste die Spitze ziehen lassen. Das Rennen war wohl schneller als gefühlt, war doch die Durchgangszeit bei 1000m um 2.33 Min. Wo ein Wille ist, sind auch noch Kräfte. Reto legte untypische starke letzte 150m in die Bahn. Er überholte quasi auf der Ziellinie noch zwei Konkurrenten und er „küsste“  anschliessend nicht den Boden. 3.51.30 Min seine Zeit und Rang 6 in diesem SM-Finalfeld. In der zweiten Serie lief Kiflay Mengestabe überzeugende 3.58.00 Min. Er wurde damit Vierter in dieser immer noch starken Serie. 

Die Sprinter Silvan Lutz, Timo Castrini und Dario Kaufmann starten zwei Mal über 100m. Silvan liess das Feld am Start generös vorerst davoneilen, um dann die Verfolgung, die erfolgreiche Verfolgung aufzunehmen. Er beendete beide Rennen auf dem zweiten Platz. Timo Castrini war jeweils nach 10 Metern deutlich vor Teamkollege Lutz, auch eher überraschend. Die beiden ersten Serien waren in beiden Rennen identisch. Timo war der einzige, der sich im zweiten Lauf rangmässig verbessern konnte. Auf Wunsch der Athleten werden die bei über 2 Meter/Sekunde Gegenwind gelaufenen Zeiten hier verschwiegen. Dario Kaufmann lief zwei Mal in der dritten Serie, im zweiten Versuch deutlich schneller und im Ziel Dritter, im ersten Lauf Fünfter. 

Über 400m verbesserte Silvan Ryser in einem spannenden Rennen seine persönliche Bestzeit auf 54.83 Sek. Damit klassierte er sich in seiner Serie mit knappem Rückstand auf dem zweiten Rang. Der Vorsprung auf den Nächstklassierten, den Eriträer Siem Brhane, betrug beinahe 6 Sekunden. 

Im Weitsprung der Frauen schienen weder Daniela Schlatter noch Anna Rotter die beste TVL Athletin sein zu wollen. Sie sprangen exakt gleich weit, nämlich 5.35 Meter. Das sind respektable Weiten und es war ein guter und wichtiger Wettkampf im Hinblick auf die kommenden Meisterschaften. 

Link zur Rangliste von Regensdorf

An den European Team Championships in Bydhoszcz vertrat diesmal Luca Flück den TVL. Zur Erinnerung, Silvan Lutz trug vor zwei Jahren als drittbester Schweizer Athlet massgeblich zum Aufstieg der Schweiz in die Super League bei. Luca war einmal mehr Startläufer der 4x400 Meter Staffel. Eine anspruchsvolle Aufgabe, denn das Rennen ist auf diesem ersten Abschnitt unübersichtlich, die Abstände wegen den drei Kurvenvorgaben sehr gross. Da muss ein Sprinter diszipliniert laufen, sonst bricht er auf der Zielgeraden ein oder er merkt, dass er zu langsam unterwegs war. Luca löste diese Aufgabe sehr gut. Er startete sehr speedig, vielleicht diesmal mit etwas zu kurzen Schritten. In der zweiten Kurve hatte er erstmals Kontakt zu den Konkurrenten. Diese Challenge schien im gut zu tun. Es war eine überzeugende Schlussgerade denn nach dem Wechsel zu Petrucciani war das Schweizer Team auf Rang 3. Die Schlusszeit von 3.07.82 Min. ist wirklich gut.   

Link zum Bericht auf Swiss-Athletics.ch

 

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