Juhui, juhui, s'isch wieder Advent!

 

Die 4. Liga-Herrenmannschaft kam durch den Rückzug des 1. Liga-Teams unverhofft zum Umstand, jetzt das Fanionteam, und damit auch formell :-), das Aushängeschild des TVL. Gebeutelt von einer Vielzahl an Abgängen, geehrt von der Rückkehr eines Globetrotters und eines Dreisprung-Schweizermeisters, gepusht von zwei Überfliegern aus dem (alten) Herren 1 und geprägt von der Offenheit, weiterhin -auch - auf jugendliche Kräfte zu setzen, ging man unverrichteter Dinge in das Abenteuer 4. Liga. Bereits ist ein Drittel der Meisterschaft um und es kann eine erste Bilanz gezogen werden:

Nach 6 Spielen stehen 6 Siege zu Buche. 5 mal lautete das Skore 3:0 für die Länggässler, gegen Uni Bern wurde der Erfolg im Zusatzend erkämpft.

Die Trainings- und Matchpräsenz ist - wer die Historie der Mannschaft bemüht - geschichtsträchtig und erreicht überdurchschnittliche Werte. 

Die Leistung auf dem Feld stimmt. Der Gefahr, einen Satzverlust hinnehmen zu müssen, kann mit spielerischen Mitteln begegnet werden

Die Breite im Team ist gewachsen, jeder kommt in jedem Spiel zum Einsatz. Individuelle Lichtblicke gibt es zuhauf: Lollo besticht durch Weisheit (um dem entgegenzuwirken, mussten ihm kürzlich 2 Weisheitszähne gezogen werden), Giorgio kann für sich in Anspruch nehmen, als Taktikfuchs noch unbesiegt zu sein, Timo macht mit seiner geerdeten Art vergessen, dass er 16 Monate um die Welt gereist ist, Hafiz ist angekommen und auf der Überholspur (ausser beim Autofahren), Pesche hat in jedem Spiel eine Passeurfinte zu Boden gebracht, Tinu verdunkelt mit seinem Block jede noch so helle Halle, Christophe bringt mit seiner Welschheit etwas mondänes in das Berner Näscht, Lüku bestätigt das Vorurteil, dass Mediziner vor allem sich selber behandeln wollen (Autsch, aber Punkt für uns!), Leo beansprucht bereits wieder Universalität und harmoniert mit Gleichaltrigen in unveränderbarer Dynamik und Tom zeigt, dass in der 4. Liga auch Spiele über die Mitte entschieden werden können. Schliesslich bleibt Flo zu erwähnen, der uns bereits wieder einmal bereichert hat und den 3:0-Aufkleber sicher  auf der Lehrermappe (oder Bally-Tasche?) kleben hat.

Noch ein Wort zu den Gegnern. So einfach, wie die 17 ergatterten Punkte daherkommen, waren nicht alle zu holen. Der ein oder andere Satz ging erst in der money time endgültig in die Taschen des TVL. Und es bleibt die Erkenntnis, dass der Zahn der Zeit für andere Teams arbeitet. Gerade Uni Bern und der VBC Thun werden in ein paar Jahren die Nasenlänge voraus haben. Bis dann ist aber mit uns zu rechnen.

Next step: Heimspiel am 3.Dezember zu Muristalden. Zu Gast sind die selbsternannten Legenden von Vopap. Ein Spiel für die Annalen also? Überzeug dich selber, Anpfiff ist um 20:45

 

Fürs Herren I, Tom

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