200823 NW SM Frauenfeld DarioKaufmannEine auffällig kleine Delegation des TV Länggasse Bern in Frauenfeld. Bei guten Bedingungen wurde die Nachwuchsmeisterschaften der U20 und U23 zu einem sportlich erfreulichen Ereignis. Einige überragende Leistungen und vor allem erneute eine grosse Vielfalt an beteiligten Vereinen. Die Herkunft der Athletinnen und Athleten ist auffällig breit. 400m U20 Männer, 14 Athleten aus 12 verschiedenen Vereinen. 400m U20 Frauen, 13 Athletinnen aus 13 verschiedenen Vereinen. Die Bedingungen waren gut, der Wind am Sonntag verhinderte in einigen Disziplinen Spitzenzeiten. Auffällig war, dass die Besten der Schweiz, auch wenn sie die Aktiv Meisterschaft als primäres Ziel haben, auch an U-Meisterschaften mit Ambitionen am Start waren. Eine gute Entwicklung. 

Link auf den Hauptbericht der U20/U23-SM

Der TV Länggasse war leider nur mit wenigen Athletinnen und Athleten vertreten. Einige namhafte Abwesende mit Potential für gute Rangierungen, wie Timo Castrini, Nick Stalder und Titelverteidiger Simon Gerber fehlten. Die Anwesenden vertraten die Farben des TV Länggasse gut. Seraina Lerf lief am Samstag über 400m mit 58.89 Sek. und einem zweiten Platz in der 1. Serie sicher in den Final. Fünf der Top 10 waren nicht am Start die meisten verletzungsbedingt. Sereina Lerf, die Elfte der Schweizer Bestenliste nutzte die Chance auf eine gute Finalplatzierung. Sie wurde Fünfte, 28/100 über ihrer Bestleistung. Sie startete gut, eher etwas verhalten, aber mit Blick auf eine gute Schlussrangierung war das wohl richtig. Auf der Gegengeraden gerieten einige Schritte etwas passiv und damit leicht stemmend. In der zweiten Kurve wurde die Hierarchie immer deutlicher. Die Tessinerin Tedeschi stürmte mit persönlicher Bestleistung zum Sieg. Seraina verlor den Kontakt zu den Medaillenplätzen nicht, konnte aber auf der Zielgeraden nicht mehr zusetzen. Hier fehlte schlicht etwas die Substanz. Mit 57.84 Sek. schaffte sie erneut eine starke Zeit. Ein Versprechen für die Zukunft!

Dario Kaufmann zeigte sich in Wettkampflaune. Als Abschluss seines Einlaufens beteiligte er sich in den Vorläufen über 200m am Wettkampfgeschehen. Ein einwandfreier Start gefolgt von einer starken auch technisch guten Kurve stellte ihn vor die Entscheidung volle «Pulle» oder halt doch ein Einsprinten für seinen 400m Final? Er entschied sich für den Finallauf. So zog er seinen Lauf nicht ganz konsequent durch. Er erreichte das Ziel exakt nach 23.01 Sek. bei starkem Gegenwind in der Kurve und 0.4 m/s Gegenwind auf der Zielgeraden. Seine viertbeste 200er Zeit. Zwanzig Minuten später wurde er zum 400er Final gerufen. Ein ganz stark besetztes Rennen. An der Spitze liefen die Besten der Schweiz. Dario schien sich gut erholt zu haben. Er sprintete technisch fein, effizient und speedig. Vielleicht eine Spur zu wenig schnell für einen veritablem Exploit. In der zweiten Kurve wurde das Finalfeld etwas in die Länge gezogen. Mit Reais und Devantay besetzten zwei auch international erfolgreiche Athleten die Spitze. Dario konnte das Mittelfeld besetzten und auf der Zielgeraden diese Position halten. Er wurde mit 51.06 Sek. Vierter. Das ist seine drittbeste Zeit. Ein heftiger Gegenwind in der zweiten Kurve verhinderte Spitzenzeiten.   

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