220611 Lucien Jenni Dreisprung Kantonale Meisterschaft Bern11.06.2022 - Bei besten Bedingungen wurden in Thun die Kantonalen Meisterschaften ausgetragen. Es waren auffällig kleine Teilnehmerfelder bei den U18 am Start, bei den U20 vermochten die Teilnehmenden oft nicht mal die Podestplätze zu belegen. Die Anwesenden allerdings überzeugten mit guten Leistungen.
Es handelt sich um Flashs, notgedrungen unvollständig, weil der Verfasser nicht alle Wettkämpfe verfolgen konnte. 

Noé Bühlmann gewann seinen Vorlauf über 100m in 11.72 Sek. mit deutlichem Vorsprung. Im Final klassierte er sich als Fünfter mit 11.70 Sek. Es waren gute Läufe. Als Zuschauer hat man das Gefühl, es müsste eigentlich deutlich mehr drin liegen. Technisch ist das korrekt, gut anzusehen auch, aber es fehlt die entfesselte Energie.  

Der 200m Lauf der U18 war einer der Höhepunkte der Meisterschaft. Ex TVL-er Sacha Meyer und Marc Hofer lieferten sich ein packendes Rennen, voller Emotionen und mit viel Risiko. Die Kurve gehörte eindeutig Marc, der sich auf den letzten 50 Metern verkrampfte und so den Vorsprung nicht ins Ziel bringen konnte. 22.38 Sek. brauchte Marc für seinen ersten 200er in dieser Saison. Das ist persönliche Bestleistung und EM Limite. Ganz zufrieden mochte er damit aber nicht sein. Er freut sich auf den kommenden Mittwoch, wenn ebenfalls in Thun die Trials für die U18 EM Kandidaten stattfinden. Eine gute Gelegenheit für eine Revanche. 

Robin Aebischer wurde im gleichen 200er mit einem guten Auftritt und einer Zeit von 24.32 Sek. mit dem sechsten Rang belohnt. Drei Hunderstel fehlten zur persönlichen Bestleistung. Robin läuft generell stark in der Kurve. Diesmal konnte er die Pace gut über die Distanz halten. Zuvor sprang Robin in Weitsprung erstaunlich weit. Drei der sechs Sprünge waren auf dem Niveau seiner Bestleistung, der zweite Versuch mit 5.85m deutlich darüber. Diese Weite brachte ihn verdienterweise aufs Podest, eine höchst erfreuliche Überraschung.  

Lucien Jenni gewann mit 1.67m dank weniger Fehlversuchen den Hochsprung vor Wigneswaran Braveen vom STB. Der Rang passt, die Höhe eindeutig nicht. Lucien springt momentan deutlich unter seinen Möglichkeiten. Er fühlt sich nicht ganz gesund. Daher war man eher skeptisch gespannt auf seinen Auftritt im Dreisprung. In einem Feld mit zahlreichen Springenden, die eher mit technischen Mängeln als mit weiten Sprüngen auffielen konnte er sich in jeder Beziehung deutlich abheben. Es gelangt kein Exploit, aber eher zufällig nicht. Vier Sprünge waren auf dem Niveau seiner Bestleistung, der vierte Sprung mit 12.11m bei 1.3m/sek. Gegenwind war personal Best. Lucien überzeugte erstmals in dieser Saison mit starken Teilsprüngen Hop und Step. Zweimal gelang es dann nicht mehr auch noch einen gleichwertigen Teilsprung Jump anzuhängen. Ein Versprechen für die Zukunft war es allemal.  

 

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