Das letzte Spiel der Hinrunde führte uns ins Gürbetal

 

Der Gegner hiess Seftigen. Auf dem Papier kein unbeschriebenes Blatt. Immerhin konnte das Team bereits 10 Punkte sammeln und befand sich im Mittelfeld in bester Gesellschaft mit Strättligen, Polo und Vopap. Vopap - ja, da war doch was im letzten Spiel des TVL. Hart erarbeitete 3 Punkte. Dass diesmal mit noch härterer Arbeit nicht ganz so viele Punkte zu gewinnen waren, dacvn erzählt diese Geschichte.

Die Hinfahrt per öV war kurzweilig - Kim aus (Mühle)Thurnen als Ortskundige gab einige Lokalschmankerl zum Besten - und fand im lockeren Gang über Feld Wald und Wiesen bis zum örtlichen Feuerwehrdepot ihren Fortgang. Die Halle, von der grössten genossenschaftlichen Bank mit dem dichtesten Filialnetz der Schweiz gesponsert, imponierte. Das tröpfchenweise und eher späte Eintrudeln der Privatwagen-TVL-Crew liess Erinnerungen an weniger erfolgreiche Zeiten des Schlendrians erinnern. Der Aufmarsch von nur 7 Wackeren bedeutete die Egalisierung des TVL-Minusrekords. Pesche, Lüku und Hafiz fehlten, auf dem Feld standen Timo, Leo, Giorgio, Tinu, Christophe, Tom und Lollo.

Das Spiel fand in 5 Akten statt, was einerseits verdeutlichen soll, dass die Punkte vorweihnächtlich geteilt wurden und damit niemand für das tolle Spiele mit leeren Händen nach Hause musste. Andererseits bot Seftigen Paroli auf allen Saiten: Guter Block, gute Defence - hier wusste vor allem der routinierte Passeur zu gefallen - und zwei sehr gute Angreifer in ihren Reihen. Zudem eine Schiedsrichterin, die das Spiel schnell machen wollte sowie eine animierte Stimmung, die als Zutaten einen richtig guten Mix ergaben. Beim TVL überzeugten Christophe, der mit zunehmender Spieldauer für einige Kracher sorgte und Giorgio mit altbekannten Höhenflügen. Timo bekam die Wucht der Gegner mit eigenen Augen zu spüren, sorgte seinerseits für ein paar wuchtige Smashes. Das Duo Leo-Tinu war auf steter Findungsmission. Vielleicht waren die beiden vor den Augen ihrer Sohnemänner auch einfach etwas nervös... Über die Mitte waren Block und Schnellangriffe ein probates Mittel um im Spiel zu bleiben und am Schluss sogar den Zusatzpunkt zu sichern.

Am Ende blieben wir siegreich aufgrund der etwas tieferen Breite und Routine. Aber die Seftiger haben uns alles abverlangt und den Punkt nicht gestohlen. So resümieren aus 8 Partien 22 Punkte und der Vorrunden-Titel. Wir freuen uns nun auf die Bescherung beim Bowling nächsten Dienstag.

Fürs Herrenteam, Tom