...chunnt immer vor em Februar!

Der legendäre Emil Steinberger hat schon recht. Und doch ist es nur die halbe Wahrheit. Der Janaur hatte viel mehr zu bieten - jedenfalls schrieb das Herrenteam einige Anekdoten. Der Januar, resp. die ersten Gegner der Rückrunde, waren auch der Gradmesser, ob der TVL seine Ungeschlagenheit bestätigen konnte. Es ging immerhin gegen den Tabellen-Zweiten, den Tabellendritten sowie das Schlusslicht.

Dreikönige

10 Tage nach dem 3-Königs-Tag stand der Gang in den Westen Berns an: Im Bethelehemacker empfing uns der VBC Bern. Bisher die Wundertüte der Saison. Das VBC hält sich nach durchzogenen Spielen weiterhin auf dem Podest auf. In der Vorrunde konnten wir knapp, aber ungefährdet einen Zu-Null-Sieg einfahren. Was am Donnerstagabend geboten wurde, war dann nicht der Rede wert. Ohne die Reserven anzuzapfen, gelang dem TV Länggasse ein 3:0-Erfolg. Hervorzuheben Timos Leistung am Netz, auf welche der VBC nur mit Verteidigungsaktionen an die Decke reagieren konnten.

Dreikäsehoch

Die Jungens von Uni Bern hatten in der Vorrunde überzeugt und uns mit jugendlicher Frische und gewievter Technik emotional und sportlich an die Grenzen gebracht. Wir freuten uns auf die Partie, namentlich da wir am Heimspielsamstag auf viel Publikum zählen konnten. Uni Bern versteckte sich nicht, aber die Routine der Länggässler gab den Ausschlag für den ersten Satzgewinn. Dank gut aufgelegten Mittespielern konnte Pesche - wie in jedem Meisterschaftsspiel vorher (und wohl auch für die kommenden :-)) - die ein oder andere Passeurfinte streuen und das Spiel in die Breite ziehen. Die Gäste machten sich vorab mit sehr fiesen Services einen Namen worauf Chris und Tom langsam den Glauben an ihre Fähigkeiten verloren... Zudem machte auch der Passeur ennet des Netzes eine sehr gute Figur: Satz 2 ging an Uni, danach nochmals je einer für beide Teams. Auf dem Feld für den TVL auch Flo, der die Absenzen von Lüku und Timo vergessen machen sollte. Also erneut in die Zusatzrunde. Der TVL war schlussendlich besser in Angriff, Block und Ausgeglichenheit. Highlights die tolle Stimmung, ein glänzend aufgelegter Hafiz, die Reaktion auf den (zugegebenermassen unerklärlich) verlorenen 4. Durchgang und das anschliessende Raclette direkt in der Neufeld-Halle.

Dritter Streich

Nach den zwei bestandenen Bewährungsproben sollte Schlusslicht Oberdiessbach ein lockerer Ausgalopp des ersten Monats werden. Überraschenderweiste weit gefehlt. Der Ausritt wurde fast zum Fehltritt. Konnte der erste Durchgang trotz schwachem Spiel siegreich beendet werden, so traten wir Umgang 2 tatsächlich ab. Oberdiessbach verdiente sich den Satzgewinn mit einer couragierten, aber keineswegs unwiderstehlichen Performance. Die Hereinnahme von Hadi, unserem neusten Import-Diamanten, brachte den erwünschten Ruck durch die Mannschaft. Wir schaukelten schliesslich die Sätz 3 und 4 nach Hause und erlaubten den Gästen noch je einen halben Satz. Highlight - wie erwähnt - Hadi.

Aller guten Dinge sind drei

Somit wurden alle drei Spiele im Januar siegreich gestaltet, womit die Ausbeute aus 11 Auftritten 30 Punkte beträgt. Der TVL ist auf dem besten Weg zurück in die 3. Liga, aber eben.... es chunnt no dr Februar: morgen empfangen wir die Thuner, die im Hinspiel einen aufgeweckten Eindruck gemacht haben. Danach geht es zu Vopap,die in der Tabelle zu klettern begonnen haben und unterdessen auf Kosten des im Januar desolaten VBC den dritten Platz erklommen haben. Wir freuen uns auf das letzte Meisterschaftsdrittel und viel DIenstagabend-Volley

Fürs Herrenteam, Tom

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