Dienstagabendvolley im Muristalden...

...verspricht auch im Februar Unterhaltung. Wir empfingen den Vorletzten Thun. Mit erfreulichen Erinnerungen an das Auswärtsspiel in der Vorrunde - erfrischendes, faires und packendes Volleyball der Alpenstädter - boten wir mit einem 11-Mann-Kontingent die Stirn. Der Start in die Partie verhiess Verheissungsvolles und damit nahtloses Anknüpfen an das erste Aufeinandertreffen. Die Gäste aus Thun pfefferten aus allen Lagen, die Einheimischen hielten mit guten Blocks und Wucht einerseits und klugen No-Blocks entgegen. Das Sextett Giorgio, Tinu, Pesche, Lüku, Christoph und Tom kam je länger je besser zurecht und dank sehr niedriger Anzahl Eigenfehler tüteten wir den Satz zu :14 ein.

Durchgang 2 verlief ähnlich. Neue Kräfte - Lollo und Timo und Hafiz - verdienten sich ihre Sporen ab. Ersterer glänzte mit guten Blocks, Timo mit  Verteidigungsaktionen - die wegen dem etwas zu gut gepumpten Matchball ihre farbigen Spuren hinterliessen - und Hafiz mit der Unerschrockenheit eines Jungspunds. Der Gegner spielte weiterhin mit, aber zu wenig zwingend, also heimsten wir den Satz mit 25:17 ein. Tinu mit dem unwiderstehlich versenkten Penalty: Panenka hin oder her, Vollspann ist einfach cooler.

"Aller guten Dinge sind drei!", sagte sich Coach Giorgio. Wenn mit Rotation etwas zu gewinnen ist, werden weitere Rochaden zum Ziel führen. Also Leo auf den Platz, Tom wieder rein und auch Hadi mit dem Stelldichein. Wir verloren etwas an Fahrt. Das Einlullen war umso unverständlicher, da der Fangesang der Extraklasse zum (weiteren) Ritt auf der Erfolgswelle taugte. Die Thuner witterten ihre Chance und packten diese. Mit effizientem Sideout Spiel und der zunehmenden Lufthoheit im Bereich der Netzkante kippte das Momentum zugunsten der Alpenstädter. Dank couragiertem Auftreten holten sie sich den 3. Umgang. Also doch etwas zu tun gegen die Thuner. Auf in den 4ten!

Die Devise war klar, die unerwartete Schmach korrigieren. Viele Jahre Routine fanden sich auf dem Spielfeld und diese hatten schnell den Dreh raus. Besondere Highlights die Services von Chris, die vom Kurvenreichtum her an die Kandahar-Piste erinnerten. Und Lollo, der Überflieger, der unerwartet Pesche mit einem Kopfball in Szene setzte. Schön anzusehen aber brotlos. Alles in allem dann aber ungefährdet konnten wir den Satz und somit das Match für uns entscheiden. Unser Punktekonto konnten wir auf 33 äufnen, was momentan 10 Punkte Vorsprung auf den Silberplatz (besetzt von Uni Bern) macht. 

Nächste Woche erneut Dienstagabend-Volley. Füreinmal - ungewohnt - in der Agglo. In Altikofen gehen wir mit den drittplatzierten Legenden der papierernen Mühlen auf Tuchfühlung.

Für die Herren, Tom

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