Weisse Weste auch in Wittikofen gewahrt

Der Glanz blätterte langsam ab, der Gigant geriet ins Wanken. Er fiel aber auch in der letzten Runde nicht. Die TVL-Mannen retteten sich im wahrsten Sinne des Wortes mit Mann und Maus über die Ziellinie. Der Dampfer hatte den Eisberg schon in den letzten Runden umkurvt, in der école française zwischen den hohen Türmen war's haarscharf.

Polo's Qualitäten und auch Schwachpunkte sollten eigentlich im Vorfeld bekannt gewesen sein. Und sollte dem TVL-Spielstil eigentlich entgegen kommen. Das ging anfangs auch auf, mit zunehmender Fortdauer des Matches aber kehrte das Momentum auf die Seite des Heimteams. Nach verlorenem 4. Satz musste man gar das Schlimmste befürchten. Dabei hatten sich bei den Länggässlern ein paar Glanzlichter gezeigt: Hadi setzte seien Angriffe mit Schmackes durch, Pesche kam bei einem Satzball zwemial in der Folge zu einem Angriffsball - und verwertete im Nachschuss. Christophe warf trotz beengten Verhältnissen alles in die diagonale Waagschale und zeigte Winkel auf, die in der 4. Liga ihresgleichen suchen. Weiter auf dem Feld waren Lollo, Giorgio, Tinu, Hafiz, Timo, Lüku, Leo und Tom. Die Aufstellungen waren vielfältig und schwankend auch das Spiel. 

Das Zusatzend war unbestritten, der TVL immer ein paar Punkte vorneweg. Das 15:11 besiegelte den 16.m Sieg im 16. Spiel. Trotz tollem Kader und teilweise unzureichender Konkurrenz nicht selbstverständlich. Schulterklopfen war angesagt - getreu den Auflagen der Verbands-Corona wegen dem Corona. Nur das Bier war vom Schützengarten. Hat trotzdem geschmeckt!

Am 21. März ist das Spiel um den Ligameistertitel angesagt. Wir sind guter Dinge, dass wir dann antreten können. Auch in einem 17. Spiel könnte der Siegeszug seine Fortsetzung finden.

Highlight of the match: Chris in der Diagonalen und Gesangsvariationen von der Bank

Für die Herren, Tom